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Schönherr hat die OMV, eines der führenden Energieunternehmen Mitteleuropas, bei der Umsetzung von „Tiefenkraft“ beraten, einem wegweisenden Tiefengeothermieprojekt, das gemeinsam mit Energie Steiermark zur Erschließung geothermischer Ressourcen in der Steiermark entwickelt wird.
Das Projekt wird über eine gemeinsame Joint Venture Gesellschaft umgesetzt, an der OMV 75 % und Energie Steiermark 25 % der Anteile halten. Die Zusammenarbeit basiert auf einer klaren industriellen Aufgabenverteilung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der geologischen Exploration bis zur Integration der gewonnenen Energie in das bestehende Energiesystem. OMV bringt ihre Expertise in den Bereichen Geologie, Bohrtechnologie und Untertage-Projektentwicklung ein, während Energie Steiermark für die regionale Energieinfrastruktur und Systemintegration verantwortlich ist. Dazu zählen insbesondere die Errichtung und der Betrieb einer rund 20 Kilometer langen Fernwärmetransportleitung mit einem Investitionsvolumen von rund EUR 150 Mio.
„Tiefenkraft“ soll bis 2037 jährlich bis zu 670 GWh geothermische Energie liefern und damit rund 50 % des Fernwärmebedarfs im Großraum Graz decken. Das Projekt stellt zugleich die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Energie Steiermark dar. Nach dem erfolgreichen Abschluss der seismischen Untersuchungen tritt das Projekt nun in die nächste Entwicklungsphase ein: Die Explorationsbohrung ist für das vierte Quartal 2026 geplant, die erste Wärmelieferung soll bereits ab 2030 erfolgen.
„Wir freuen uns, OMV erneut bei einem richtungsweisenden Geothermieprojekt begleitet zu haben. ‚Tiefenkraft‘ ist ein hochkomplexes Vorhaben, das Joint-Venture-Strukturierung, regulatorische Genehmigungsverfahren, bergrechtliche Fragestellungen sowie energierechtliche Aspekte vereint," kommentierte Alfred Amann, der das Team leitete. „Das Projekt unterstreicht die zentrale Bedeutung der Tiefengeothermie für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Österreich. Die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit OMV in diesem Bereich zeigt die Dynamik, mit der die Wärmewende voranschreitet.“
Schönherr beriet umfassend zu sämtlichen rechtlichen Aspekten des mehrphasigen Projekts, einschließlich Strukturierung und Gründung des Joint Ventures sowie zu regulatorischen, genehmigungsrechtlichen und energierechtlichen Fragestellungen.
Das Schönherr-Team wurde von Alfred Amann (Partner) geleitet und umfasste darüber hinaus Alexander Popp (Partner), Frederik Königstorfer (Rechtsanwaltsanwärter), Nikolaus Stepan (Rechtsanwaltsanwärter), Gabor Kulcsar (Rechtsanwaltsanwärter) sowie Johannes Stalzer (Partner). Franz Urlesberger (Partner), Hanno Wollmann (Partner) und Anna Sofia Reumann (Rechtsanwaltsanwärterin) haben die Joint-Venture-Partner zu den kartell- und wettbewerbsrechtlichen Aspekten des Projekts beraten.
Das OMV-Rechtsteam wurde von Johanna Freudensprung (Senior Expert Legal Business Partner Fuels, Chemicals & Projects) geleitet und bestand weiters aus Stefan Schön (Senior Expert Legal Business Partner Energy) sowie Stefan Stockinger (Vice President Business Partner Energy). Yazid El-Shahed (Senior Expert Legal Business Partner Fuels, Chemicals & Projects) war für die markenrechtlichen Aspekte verantwortlich.
Alfred
Amann
Partner
austria vienna
Katharina
Falkner
Corporate Communications Manager
austria vienna